Gute Beatboxer kommen in das Swissbeatbox-Logo

Was wirklich gute Beatboxer ausmacht

Was macht gute Beatboxer zu guten Beatboxern? Ich habe mir mal Gedanken gemacht und fünf Punkte herausgearbeitet, die Beatboxer beherrschen sollten, wenn sie wirklich krass werden wollen.

 

1. Technik

Die Basis für jeden guten Beatboxer ist die Technik. Eine gute Technik heißt im Endeffekt, dass Der- oder Diejenige Beats mit einem hohen Schwierigkeitsgrad machen kann. Zum Beispiel geht das über die Beabox-Geschwindigkeit wie bei Alem oder Skiller, die dabei sogar noch sauber klingen. Aber auch die Kombination von Sounds, die sonst keiner macht, ist eine Möglichkeit. Außerdem sind Offbeat-Patterns in der Regel ziemlich komplex. Alexinho und B-Art haben in diesem Battle gezeigt, wie krass Offbeat-Beatbox sein kann:

 

 

2. Timing und Flow

Eine gute Technik reicht nicht aus, um ein krasser Beatboxer zu sein. Mindestens genauso wichtig sind das Timing und der Flow. Jemand, der nicht im Takt beatboxen kann, wird insgesamt auch kein richtig guter Beatboxer sein. Aber, jemand, der einen guten Flow hat, kann auch mit mittelmäßiger Technik richtig gut klingen. Das Timing ist extrem wichtig, damit sich ein Beat sauber anhört und das führt im Endeffekt auch zu einem guten Flow. Ein guter Flow heißt im bedeutet also gutes Timing plus saubere Sounds.

 

3. Repertoire und Variation

Gibt es gute Beatboxer, die nur einen Beat richtig können, aber dann Schluss ist? Wahrscheinlich nicht. Wer wirklich gut sein will, kann viele verschiedene Beats, Sounds und Rhythmen. Reeps One ist zum Beispiel ein Meister der Variation. Er kann als Beatboxer ohne Probleme eine Stunde ein Konzert geben, ohne dass es eine Sekunde langweilig wird. Hier kannst du dir eine 25-minütige Kostprobe von ihm reinziehen:

 

 

4. Einzigartigkeit

Einzigartig zu sein ist beim Beatboxen wahrscheinlich die Masterclass. Mittlerweile kann man sehr viele Techniken und Sounds über YouTube-Tutorials lernen und in der Hinsicht relativ schnell ein guter Beatboxer werden. Viel schwieriger ist es, seinen wirklich eigenen Style zu entwickeln und Dinge zu tun, die bislang noch keiner gemacht hat. Selbst, wenn du nicht den krassesten Flow hast, mit einem eigenen Style kannst du viel wettmachen. Show-Go ist wahrscheinlich der Erfinder der Double Voice-Technik und konnte dadurch einen ziemlich eigenen Style entwickeln:

 

 

 

5. Bühnenpräsenz

Last but not least ist gerade beim Auftreten die Bühnenpräsenz ziemlich wichtig, um eine vernünftige Beatbox zu einer guten Show zu machen. Nur auf der Bühne stehen und coole Beats zu machen reichen nicht, um beim Publikum den Funken überspringen zu lassen. Das sieht man besonders auch bei Battles, dass sich teilweise technisch schwächere Beatboxer durchsetzen können, weil sie eine bessere Show machen und damit abwechslungsreicher sind.

So, das waren meine fünf Punkte, die wirklich gute Beatboxer ausmachen. Die krassesten Leute der Szene sind meiner Meinung nach so krass, weil sie diese Dinge alle zu einem gewissen Maß beherrschen und in einigen Aspekten halt sogar Weltklasse sind. Welche Punkte fallen euch noch ein? Schreibt es in die Kommentare!

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